Ursicin G.G. Derungs ist 1935 in Vella geboren und dort aufgewachsen. Nach der Maturität in Disentis/Muster ist er ins Kloster eingetreten und hat in Rom Theologie studiert, mit anschliessendem Doktorat und Professur in Rom und Tübingen. Austritt aus dem Klosterorden. Von 1975 bis zu seinem Tod 2024 hat er in Mailand gelebt.
Ursicin G.G. Derungs hat regelmässig Beiträge für verschiedene romanische, deutsche und italienische Zeitungen geschrieben. Zudem hat er folgende Titel veröffentlicht: Il Saltar dils morts, Siemi de mesastad, Il cavalut verd ed auter, La petta de spigias, Fontamara, Il temps dellas tschereschas, sowie die Übersetzung der Autobiografie von Primo Levi, die 2011 bei der CER unter dem Titel «Sche quei ei in carstgaun» erschienen ist.
Derungs hat 1999 den Literaturpreis der Schillerstiftung Schweiz erhalten, 2004 den Anerkennungspreis des Kantons Graubünden und den Preis Ignazio Silone für die Übersetzung von Fontamara.
