Dubiose Werbung? Glücksspiel Geld zurück? — Chasa Editura Rumantscha

Online-Glücksspiel aus Portugal: Stream ist Werbung für illegales Glücksspiel

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Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten. Anmelden und Kommentar schreibenBitte beachten Sie unsere Richtlinien. Ein gefälschter Nachrichtenbeitrag der "Welt" wurde als Werbung bei Youtube ausgespielt Beworben wurden Casino-Apps, die mittlerweile aus App- und Playstore entfernt wurden und mit der Werbung wohl gegen deutsches Recht verstoßen haben Google ist laut eigener Aussage wegen der Werbeclips aktiv geworden.

  • Pflicht zum Anzeigen des Risikohinweises "Glücksspiel kann süchtig machen"
  • Mindestschriftgröße und Anzeigedauer für Schutzhinweise in TV-Spots
  • Verlinkung zu Hilfsangeboten wie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
  • Sperrsysteme wie OASIS müssen in der Werbung erwähnt werden

Dem Axel-Springer-Konzern ist das Phänomen bekannt, in der Regel werde Anzeige erstattet.

Das riskierst du konkret bei einem illegalen Casino

Die Ministerpräsidenten der Länder hatten den Vertrag Mitte März grundsätzlich beschlossen. Vorgesehen sind aber Auflagen zum Spielerschutz sowie Einschränkungen bei der Werbung. Der Staatsvertrag muss noch von den einzelnen Landesparlamenten ratifiziert werden und soll am 1. Juli 2021 in Kraft treten. Eine Neuregelung des Glücksspielmarktes wurde als notwendig erachtet, weil es in den vergangenen Jahren massive Veränderungen gegeben hat mit einem Boom von bisher nicht regulierten Glücksspielen im Internet.

Soziale Medien: Keine Influencer für Online-Glücksspiel

Eine Sprecherin der Gemeinsamen Geschäftsstelle der Medienanstalten sagte: „Aus unseren Gesprächen mit Veranstaltern in Folge der Coronakrise wissen wir, dass Radio und TV zum Teil gravierende Werbestornierungen haben. Ebenso hören wir im Markt, dass die Etats der Werbetreibenden für Online-Casinos zunehmen.“ Weiter sagte sie: „Wenn wir konkrete Hinweise erhalten und die Voraussetzungen erfüllt sind, reagieren die Landesmedienanstalten.“ Ein Verstoß bei TV-Werbespots sei gegeben, wenn das beworbene Glücksspielangebot illegal sei. Ob dies der Fall sei, entschieden die Glückspielaufsichtsbehörden der Länder. „Die massive Werbung für illegale Online-Casinos treibt die Menschen seit der Schließung der Spielhallen in illegale Angebote im Internet“, sagte Georg Stecker, Vorstandssprecher des Verbandes Deutsche Automatenwirtschaft. Der Schwarzmarkt wachse, weil die Spielhallen ihren gesetzlichen Auftrag nicht erfüllen könnten, das natürliche Spielbedürfnis in geordnete und legale Bahnen zu lenken. Dass vor Videos auf Youtube ein oder zwei Werbeclips abgespielt werden, ist in den vergangenen Jahren zur Normalität geworden.

Gibt es Umgehungsstrategien für illegale Anbieter?

Denn im März einigten sich die Ministerpräsidenten der Länder grundsätzlich auf einen neuen Glücksspielstaatsvertrag, der Glücksspiele im Internet wie Online-Poker oder Online-Casinos erlauben soll. Der Staatsvertrag soll – wenn er von den einzelnen Landesparlamenten ratifiziert wurde – am 1. Juli 2021 in Kraft treten. Die Verhandlung vor dem Landgericht München ist eine der ersten, die dort wegen der Corona-Krise per Video-Schalte geführt werden. Dabei ist der Richter im Gerichtssaal anwesend, Kläger- und Klagepartei werden aber per Videochat zugeschaltet.

So funktioniert das Spielkonto

Die Justiz in Bayern will wegen der Pandemie nun in Zivilverfahren verstärkt auf diese Technik setzen. Berlin − Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, macht sich in der Coronakrise für eine Eindämmung von Werbung für Online-Glücksspiel stark. „Auf Kosten von suchtkranken Menschen Profit zu machen, geht gar nicht“, sagte die CSU-Politikerin. Bundesweit gezielte Werbung für Online-Casinos zu schalten, sei illegal und gerade jetzt in Coronazeiten, wo die Menschen allein zuhause sitzen würden, schlichtweg skrupellos. „Diese Situation darf so nicht bleiben, daher werde ich mich an die TV-Sender und Medienaufsicht wenden“, sagte Ludwig. In den zurückliegenden Wochen wurde dabei immer wieder ein Werbeclip gezeigt, der sich bei genauer Betrachtung als irreführende Fälschung herausstellt: Zu Beginn ist eine Moderatorin des TV-Senders "Welt" zu sehen, die scheinbar einen Nachrichtenbeitrag ankündigt.

Regelungsbereich Situation vor 2021 (GlüStV) Situation ab 2021 (GlüNeuRStV)
Werbezeit im TV/Radio Keine einheitliche bundesweite Regelung Nur zwischen 21:00 und 06:00 Uhr erlaubt
Online-Werbung Wildwuchs, kaum kontrolliert Nur für lizenzierte Anbieter erlaubt; strenge Content-Vorgaben
Bonusangebote in Werbung Häufig aggressive Bonuslockungen Stark eingeschränkt (z.B. maximal 100% bis 1.000€)
Sponsoring Umfassend möglich Erlaubt, aber keine direkte Werbung an Jugendliche gerichtet

Eine Tipperin aus Baden-Württemberg habe 42,5 Millionen Euro gewonnen, sagt eine weibliche Stimme. Zu sehen ist eine junge Frau, die sich augenscheinlich freut und vor einem teuren Auto steht. Außerdem zeigt der Werbespot, wie der Gewinn einer Casino-App in eine Banking-App übertragen wird. Eine männliche Stimme, die zu den Bildern spricht, behauptet, eine Stuttgarterin namens Michelle Denker sei über Facebook auf die App gestoßen und habe mit einem Einsatz von 28 Euro "noch am selben Tag mehr als 42 Millionen Euro gewonnen".

Was ist mit dem neuen Glücksspiel-Staatsvertrag?

Online-Glücksspiel sei schon ohne Corona nicht gerade das „Gelbe vom Ei“, sagte sie. „Es birgt eine weitaus höhere Suchtgefahr, als das Spielen „vor Ort“, weil keinerlei gesellschaftliche „Kontrolle“ vorhanden ist.“ Nach Beobachtung des Bundesverbandes deutscher Glücksspielunternehmen nimmt illegales Glücksspiel im Internet in der Coronakrise zu. Viele Menschen seien zu Hause und im Netz unterwegs, sagte der Vorstandsvorsitzende Michael Barth. Die Werbung illegaler und oft im Ausland beheimateter Anbieter von Online-Glücksspielen steigere und verlagere sich. Nach einigen auch zweitinstanzlichen Urteilen in Deutschland gegen ihre Fernsehwerbung werde inzwischen verstärkt beispielsweise auf Facebook, in privaten Radiosendern und in Zeitungen geworben.

Glücksspielrecht im Internet

„Wenn ein Werbekanal gerichtlich geschlossen wird, werden zwei neue geöffnet“, sagte der Bremer Lotto-Chef. Es gebe auch inhaltliche Verlagerungen, etwa bei Anbietern illegaler Sportwetten im Netz: „Mangels Sportereignissen machen jetzt eben welche Online-Casino“, sagte Barth. Die Kunden nähmen bei all dieser Werbung oft gar nicht wahr, dass es um illegale Produkte gehe. Derzeit hat cas online casino empfehlung forum Schleswig-Holstein als einziges Bundesland Lizenzen für Online-Glücksspiele vergeben. Der neue Glücksspielstaatsvertrag sieht vor, dass künftig Glücksspiele im Internet wie Onlinepoker oder Onlinecasinos in ganz Deutschland erlaubt werden. Was zu gut klingt, um wahr zu sein, ist genau das: ein Fake. Das Video verwendet echte Ausschnitte aus einer Nachrichtensendung der "Welt"; der ursprüngliche Text der Moderatorin im Studio wurde neu synchronisiert und über die eigentliche Moderation gelegt.

BGH: Prüfungspflicht nur bei offenkundigen und groben Verstößen gegen Wettbewerbsrecht

Spielhallen sollten deshalb sobald wie möglich wieder geöffnet werden. Werbung für das illegale Onlinespiel sei gerade in der Krise „dreist und verantwortungslos“. Der Deutsche Lotto- und Totoblock (DLTB) betonte, Onlinepoker und Onlinecasino seien mit Ausnahme von Schleswig-Holstein vorerst weiterhin illegal in Deutschland. Mit Blick auch auf viele Lotto-Annahmestellen, die wegen der Pandemie bis zum vergangenen Wochenende längere Zeit geschlossen waren, teilte die Organisation mit, es sei wichtig, Lotto auf verschiedenen Wegen anzubieten. „Die Tippabgabe im Internet erhält weiterhin eine enorme Wichtigkeit und hier steht insbesondere die mobile Tippabgabe im Fokus“, hieß es bei der im Lotto- und Totoblock derzeit federführenden Lottogesellschaft Rheinland-Pfalz in Koblenz.

Schließung des Spielkontos

Der Glücksspielforscher Tilmann Becker von der Universität Hohenheim sagte: „Es ist zu vermuten, dass die derzeitige sehr gute Gelegenheit, neue Kunden zu gewinnen, von den Anbietern illegaler Glücksspiele genutzt wird, um mehr Werbung zu schalten. Spielhallen und Gaststätten sind geschlossen und die Menschen verbringen viel Zeit zu Hause.“ Außerdem fänden derzeit kaum Sportereignisse statt, auf die gewettet werden könne. In der Regel werde das Geld nicht bei den Sportwetten, bei denen es eine scharfe Preiskonkurrenz gebe, sondern beim virtuellen Automatenspiel verdient. Als Gegenmaßnahme wäre es sinnvoll, gegen die Werbung der außerhalb Schleswig-Holsteins illegalen Anbieter vorzugehen. Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Die Einblendung zeigt das Logo der "Welt".

  • Affiliate-Marketing: Provision für vermittelte Neukunden
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Der animierte Ticker, in dem Nachrichten als Textband durchlaufen, wurde inhaltlich so bearbeitet, dass er zur Geschichte des angeblichen Jackpot-Gewinns passt.

Axel Springer stellt "in der Regel" Strafanzeige

Allerdings werde es schwer, sämtliche Angebote im Netz lückenlos zu kontrollieren, sagt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig: "Die Ausreißer sind immer die Dinge im Internet, die wir nie, nie bis zum Ende durchkontrollieren können. Ich glaube, da darf man sich auch nichts vormachen umso wichtiger ist es, dass wir offen darüber reden, lasst die Finger weg vom Glücksspiel, es hat ein hohes Suchtpotenzial, es kostet euch Geld, es kostet euch soziale Kontakte, bitte nicht!" Mit den Spielhallenbetreibern vor Ort seien, im Sinne des Spielerschutzes, so die Drogenbeauftragte, in der Vergangenheit Werbeauflagen, Informations- und Meldestrukturen sowie Sozialkonzepte umgesetzt worden. Für das Netz sind sie zwar geplant, aber die aktuelle Situation zeigt, dass es nicht einfach ist, diese auch in allen Facetten umzusetzen. Glücksspiel im Internet ist fast überall in Deutschland verboten Dürfen Online-Casinos deutschlandweit Werbung machen, auch wenn sie nur in einem Bundesland erlaubt sind? Mit dieser Frage muss sich das Landgericht München I heute befassen.

Die besten Tablets

Der Bundesverband der Deutschen Glücksspielunternehmen hat einen privaten Sender verklagt und will ihm verbieten, Werbung für nicht bundesweit erlaubte Online-Casinos und -Automatenspiele zu machen. Der Sender hält dagegen, dass beides in Schleswig-Holstein erlaubt sei und in der Werbung darauf auch konkret hingewiesen werde. Erhalten Sie Antworten aus Tausenden t-online-Artikeln. Hintergrund ist, dass Schleswig-Holstein das bislang einzige deutsche Bundesland ist, das Lizenzen für Online-Glücksspiele vergeben hat und seinen Bürgern damit erlaubt, im Internet zu zocken. Darum heißt es in Werbespots dafür oft: "Dieses Angebot gilt nur für Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthaltsort in Schleswig-Holstein." Die Rechtslage wird sich allerdings voraussichtlich bald entscheidend ändern. Der #Faktenfuchs hat zwei solcher Videos auf Youtube gefunden, die ähnlich aufgebaut sind.

  • Prominente Testimonials unterliegen strengen Auflagen
  • Keine Darstellung von Glücksspiel als gesellschaftlicher Erfolgsfaktor
  • Werbung darf nicht den Eindruck besonderer Fachkenntnis vermitteln
  • Begrenzung der Häufigkeit von Werbespots in bestimmten Zeiträumen

Die verwendeten Bilder, sowohl aus dem Studio der "Welt", als auch im angeblichen Beitrag unterscheiden sich etwas, der Sprechertext ist derselbe.

  • Verbot von Glücksspielwerbung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk vor 21 Uhr
  • Pflicht zum Einblenden von Hinweisen auf Spielerschutz und Beratungsstellen
  • Werbung muss den Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) einhalten
  • Verbot von Werbung, die sich an Minderjährige oder Spielsüchtige richtet
  • Verpflichtende Angabe der gesetzlichen Altersgrenze (18+)

Mit derselben Tonspur werden also unterschiedliche, aber sehr ähnliche Casino-Apps beworben. Im Fake-Beitrag einer der vom #Faktenfuchs untersuchten Werbeanzeigen handelt es sich bei der gezeigten Frau, die sich freut, um eine US-amerikanische Influencerin.